Trendthema Holz-Terrassendielen

Natürlich schöne Holzterrassen

Terrassen aus Holzdielen sorgen für eine gemütliche Atmosphäre und sind echte Wohlfühlgaranten. Holz strahlt Wärme aus und fügt sich natürlich in den restlichen Garten ein. Wenn es an die Auswahl der passenden Terrassendielen aus Holz geht, gilt aber: Holz ist nicht gleich Holz.

Welches Holz wird für Terrassendielen verwendet?

Es gibt inzwischen eine Vielzahl an verschiedenen Holzarten, die für Terrassendielen genutzt werden. Der Klassiker ist dabei Hartholz. Zum Beispiel Tropenholz wie Bangkirai, Cumaru und Garapa. Aber auch andere Holzarten wie Sibirische Lärche, Kiefer oder sogar Bambus sind beliebt und bestens für eure Terrassengestaltung geeignet. Wir stellen euch die einzelnen Materialien genauer vor:

Materialcheck: Tropenholz

Wer an Tropenholz denkt, hat oft Raubbau oder umweltschädliche Monokulturen im Kopf. Achtet deshalb beim Kauf eurer Terrassendiele aus Tropenholz darauf, dass das Material aus nachhaltigem und naturnahem Anbau stammt. Durch die hohe Widerstandsfähigkeit ist Tropenholz ein begehrtes Rohmaterial für Terrassendielen. Unsere Favoriten sind Bangkirai, Garapa und Cumaru – wir stellen euch die drei einmal vor:

Der Klassiker unter den Tropenholz-Terrassen. Mit seiner hellbraun bis rötlichen Färbung hat Bangkirai-Holz eine unverkennbare Optik. Es ist sehr hart und schädlingsresistent. Durch die Robustheit des Holzes habt ihr lange Freude daran: Etwa 15 bis 25 Jahre sind problemlos möglich. Um den Farbton der Bangkirai-Dielen zu erhalten, pflegt ihr sie mit speziellem Bangkirai-Öl.

Anfangs in sommerlichem Honiggelb, später in angenehmen Grauton. Garapa-Dielen sind dezent und eher zurückhaltend, was ihre Optik angeht. Genau das macht ihren Charme aus. Die feine Maserung fast ohne Äste und die gleichmäßige Holzfarbe sind charakteristisch. Wenige Splitter und eine gute Formstabilität zeichnen sie genauso aus wie die lange Haltbarkeit von bis zu 20 Jahren.

Cumaru ist eines der härtesten Hölzer der Welt und vor allem beliebt bei Poolumrandungen. Denn durch die leicht raue Oberfläche sind Cumaru-Dielen rutschfest. Aber keine Angst: Es gibt kaum Splitterbildung, ihr könnt also unbesorgt barfuß auf der Diele laufen. Typisch für Cumaru-Holz ist der Wechseldrehwuchs, der für eine interessante Optik sorgt. Die facettenreiche Farbpalette reicht von Rotbraun bis zu warmem Gelb. Mit bis zu 25 Jahren Haltbarkeit ist die Cumaru-Terrassendiele sehr dauerhaft.

Materialcheck: Sibirische Lärche

Wer sich für die sibirische Lärche als Material für seine Terrassendielen entscheidet, bekommt eines der härtesten Nadelhölzer Europas. Charakteristisch sind die feine Struktur und die natürliche Harz-Imprägnierung. Die Lärche wächst eher langsam. Wenn sie dann aber mal hoch gewachsen ist, kann ihr so schnell nichts etwas anhaben. Durch das abwechslungsreiche Maserungsbild sind Dielen aus sibirischer Lärche echte Hingucker, die eurer Terrasse das gewisse Extra verpassen. Im Vergleich zu den robusten Tropenhölzern hat die Sibirische Lärche eine Haltbarkeit von 10 bis 15 Jahren. Preislich ist sie dafür erschwinglicher als die tropischen Terrassendielen.

Materialcheck: Bambus

Eine ökologische Variante in Sachen Gartengestaltung ist Bambus. Nicht als Pflanze, sondern als Material für Terrassendielen. Da Bambus extrem schnell nachwächst, ist es eines der nachhaltigsten Materialien für Terrassendielen. Bambus hat eine sehr harte Oberfläche. Das macht die Dielen formstabil und widerstandsfähig. Ein großer Vorteil gegenüber anderer Dielen, ist die Preisstabilität vom Bambus. Herstellergarantien von bis zu 25 Jahren sind möglich.

Die richtige Pflege:

So bleiben eure Terrassen lange schön! 

Damit ihr lange Freude an schönen Terrassendielen habt, ist regelmäßiges Reinigen und Pflegen Pflicht. Wichtig ist aber: Vergesst nicht, dass es sich um natürliches Material handelt! Mit der Zeit wird sich eure Terrasse verändern, diesen Alterungsprozess könnt ihr nur verlangsamen.

Um euer Holz optimal zu schützen, tragt ihr, wenn die Dielen langsam blasser werden die erste Pflege auf. Spezielles Terrassenöl schützt vor UV-Strahlung und Feuchtigkeit und bewahrt den natürlichen Farbton. Danach könnt ihr zweimal jährlich Grundreinigung und Ölen kombinieren.

Am besten reinigt ihr eure Terrasse einmal vor und einmal nach der Gartensaison. Dazu kehrt ihr groben Schmutz mit einem Besen weg und entfernt im Anschluss mit dem Gartenschlauch weitere Verschmutzungen. Achtung: Die Reinigung per Hochdruckreiniger ist nicht für jedes Holz geeignet. Tropenholz könnt ihr damit säubern, Lärchen oder Douglasien sind allerdings zu weich und könnten beschädigt werden.

Hat sich bereits ein Grauschleier gebildet, helfen Entgrauer dabei, diesen zu beseitigen. Auch Grünbelag, der besonders bei feuchter Witterung entsteht, kann mit speziellen Reinigungsmitteln beseitigt werden. Ist eure Terrasse wieder sauber, tragt ihr zum Abschluss das Pflegeöl auf.

Extra langlebig:

Veredelung durch Thermobehandlung

Das sogenannte Thermoholz ist, wie der Name sagt, thermisch veredelt. Durch spezielle Wärmebehandlung erhält das Holz viele praktische Eigenschaften:

  • Langlebigkeit: Das Thermoholz erhält die höchste Dauerhaftigkeitsklasse
  • Stabil: Auch bei wechselnden Witterungsbedingungen ist das Holz höchst formstabil.
  • Gute Isolierung: Ihr könnt auch bei Sonneneinstrahlung barfuß auf eure Terrasse, das Material wird nicht heiß.
  • Nachhaltig: Die thermische Behandlung läuft ohne Chemikalien ab.
  • Leichteres Material: Durch die Behandlung wird der Feuchtigkeitsgehalt gesenkt, so wird das Holz leichter.
  • Kein Sondermüll: Thermoholz muss nicht als gefährlicher Abfall entsorgt werden.

Während bei einer chemischen Imprägnierung das Holz nur an der äußeren Oberfläche behandelt wird, werden die Bretter bei einer Wärmebehandlung vollständig veredelt. Das macht sie so stabil und haltbar.

Über zwei Tage wird die Holzfeuchte komplett reduziert, im Anschluss wird das Holz erhitzt und wieder abgekühlt. Durch diesen Prozess werden Reaktionen im Holz ausgelöst, die die spezielle Qualität von Thermoholz bewirken.

Durch die thermische Behandlung verliert das Holz für die Terrassendielen auch seine Saugfähigkeit. Das bedeutet, es dehnt sich bei Nässe weniger aus.

Grundsätzlich kann jedes Holz wärmebehandelt werden. Wir haben beispielsweise Thermo Kiefer und Thermo Esche in unserem Sortiment. Aber auch bestimmte Bambusdielen werden durch Wärmebehandlung veredelt. Bei Tropenhölzern ist diese Art der Veredelung nicht üblich, da diese Holzarten bereits äußerst langlebig und extrem stabil sind.

Damit eure Terrasse stets bestens aussieht, ist regelmäßige Pflege Pflicht. Am besten reinigt ihr die Dielen vor Gartensaison-Beginn einmal. Ölen mit UV-Schutz reicht in der Regel einmal jährlich. Wer die Farbe seiner Terrassendiele nach einiger Zeit verändern möchte, kann hier auch Öl mit Farbpigmenten nutzen. Sollte die Farbe nur etwas verblasst sein, könnt ihr durch leichten Abschliff die silbrige Patina entfernen und so wieder die ursprüngliche Farbe hervorheben.

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